3 untrügliche Zeichen, dass Sie Ihr Online-Marketing überdenken müssen

online marketing überdenken

Sie haben eine Facebookseite und die Website Ihres Unternehmens wurde erst vor 6 Jahren neu gemacht? Und das Beste: Alles läuft nebenbei, jeder darf mal ran. Der Azubi postet einen lustigen Spruch und der Vertriebler schreibt die Profiltexte für die Website. In Sachen Online-Marketing haben Sie also alles richtig gemacht – denken Sie. Komisch nur, dass sich das in Sachen Kunden und Umsatz nicht wiederspiegelt, oder? 

In mittelständischen Unternehmen sind die finanziellen und personellen Ressourcen einfach begrenzt. Doch auch KMU müssen umdenken und begreifen, dass Online-Marketing eine eigene Disziplin ist, die ihre eigenen Fachleute braucht. Fachleute, die wissen, auf welche Züge man aufspringen sollte und welche man am besten in die Tiefen des WWW ziehen lassen sollte. Machen Sie den Schnell-Check mit diesen 3 untrüglichen Zeichen, dass Sie Ihr Online-Marketing überdenken sollten.  



1. 
Sie haben viele Facebookfans, aber kennen diese gar nicht richtig

Wer Facebook nur als nötiges Übel in der Außendarstellung sieht, hat das Wichtigste nicht verstanden: Es gibt kaum einen kürzeren Weg, mit Ihrer Zielgruppe in Kontakt zu treten und zu bleiben. Ehe jemand eine Mail an den Kundenservice schreibt, oder gar anruft, ist Facebook der viel schnellere Weg, den man auch unterwegs vom Handy aus gehen kann. Nutzen Sie diese Einfachheit zu Ihrem Vorteil, indem Sie wertvolle Beziehungen aufbauen: Kommen Sie mit Ihren Fans ins Gespräch, erwähnen Sie sie in Postings, laden Sie zu Diskussionsforen ein, gehen Sie auf ihre Probleme und Fragen ein – und machen Sie auf Ihre Fans zugeschnittene Lösungsvorschläge. Hinzu kommt: Facebooks Technik erlaubt, dass nur aktive Fans Ihre Posts in ihrer Timeline sehen. 10.000 inaktive Fans bringen Ihnen am Ende also nichts außer einem anerkennenden Nicken von ahnungslosen Kollegen. Wenige Fans, die Ihre Beiträge liken und teilen, helfen Ihnen deutlich mehr.


2. 
Sie betrachten Ihr Online-Marketing nicht als Gesamtkonstrukt

Online-Profis gähnen nur müde, wenn Sie berichten, dass Sie neuerdings Links zu den gängigen Social Media Portalen auf Ihrer Website integriert haben. Das ist zwar gut, aber reicht längst nicht aus. Die Profis betrachten ihre Marketingkanäle vielmehr als Gesamtkonstrukt. Ein Video aus dem Alltag Ihrer Azubis ist toll für Youtube. Vielleicht aber auch ein netter Eyecatcher für die Website, um zu zeigen, wie motiviert der Firmennachwuchs ist? Und auf Facebook teastert man das Video kurz an. So erhöhen Sie die Reichweite und können Ihre Marke über verschiedene Kanäle verschiedenen Zielgruppen nahebringen. So ist vor allem die Website heute längst nicht mehr nur eine digitale Informationsbroschüre, sondern kann ein effektives Vertriebswerkzeug sein – in Form von gut platzierten Kontaktmöglichkeiten, unverbindlichen (Beratungs-)Angeboten sowie nützlichen Informationen zum Download. Im Zusammenspiel mit allen anderen Kanälen ist das die moderne Art, wichtige Kontakte zu generieren. Das steigert am Ende auch den Umsatz. 

3. Die Welt geht mobil ins Netz – und Sie sitzen am Rechner

Unzählige Studien belegen, dass Internet-Nutzung heute zum Großteil mobil stattfindet. Trotzdem sind zahllose Websites noch immer nicht responsive, d.h. nicht für den Gebrauch auf mobilen Endgeräten wie Handys und Tablets optimiert. Unternehmen verpassen so die Chance, potenzielle Kunden zu überzeugen: wer minutenlang scrollen muss, nur um das Kontaktformular zu finden, das Firmenlogo auf dem Display nur zur Hälfte und das Foto vom Firmenvorstand verpixelt sieht, der bekommt einen schlechten Eindruck und hält Ihr Unternehmen sehr wahrscheinlich für ziemlich rückständig. Investieren Sie in ein responsives Design. Es lohnt sich.



Erkennen Sie Ihr Unternehmen in einem oder gar allen Punkten wieder? Dann stehen Sie auf und verbessern Sie die Darstellung Ihres Unternehmens im World Wide Web.

Welche Fehler KMU in Sachen Online-Marketing noch vermeiden können, lesen Sie in unseren „6 Tipps, die Ihr Marketing erheblich verbessern.“

 

Machen Sie den kostenlosen Digitalisierungs-Check 

Beitrag von Kristina Wilhelms | 23. Juli 2018
Kristina Wilhelms

Jetzt kommentieren

Verpassen Sie keinen Eintrag mehr