SOCIAL MEDIA

Der Mittelstand braucht Social Media: Drei simple Gründe

Darum brauchen KMU Social Media

Es können einem schon mal die Ohren schlackern, wenn man die Summen hört, die Großkonzerne in ihre Werbung auf Social Media stecken. Kein Wunder, da sitzt ja auch das große Geld und vor allem die Man- und Womanpower. „Das können wir doch alles gar nicht leisten“, könnte es jetzt aus dem Konferenzraum eines kleinen oder mittelständischen Unternehmens tönen. „Soll unser Praktikant mal eine Seite erstellen und unsere letzten beiden Pressemitteilungen posten“, kommt vielleicht gleich hinterher.

Der Mittelstand braucht Social Media mehr denn je und sollte deutlich mehr Energie investieren. Warum? Drei wichtige Schlagworte: 

1. Beziehungen

Wir wissen gar nicht, wo wir anfangen sollen, denn den sozialen Medien macht in Sachen Beziehungen niemand etwas vor. Und als umsichtiges Unternehmen wissen Sie, dass (dauerhafte) Beziehungen nicht nur im Privatleben von Vorteil sein können. Da sind zum Beispiel die Kundenbeziehungen. Zum einen können Sie Ihren Kundenservice perfektionieren und in den sozialen Netzwerken persönlich und kompetent auf Kundenfragen und Problemstellungen in Bezug auf Ihre Produkte oder Dienstleistungen eingehen. Das Plus: Durch die öffentliche Behandlung der Themen informieren Sie nicht nur den Fragenden, sondern die ganze Community! Außerdem können Sie so sogar neue Kunden gewinnen. Durch eine gute Strategie und Präsenz können Sie neue Besucher auf Ihre Website oder in Ihren Online-Shop einladen. Und da ist noch mehr: Sie können Beziehungen zu Multiplikatoren aufbauen – Fürsprecher (das können zum Beispiel Blogger sein), die Ihre Produkte testen und Sie in den sozialen Medien regelmäßig erwähnen. So können diese Multiplikatoren an das Unternehmen gebunden werden.

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2. Werbung

Ist doch logisch, werden Sie jetzt sagen. Warum sonst sollte ich Social Media für das Unternehmen nutzen? Und Sie haben recht, irgendwie geht es doch immer darum. Aber scrollen Sie nochmal hoch: Beziehungsaufbau ist nur im (aller)weitesten Sinne Werbung. Wenn wir hier von Werbung sprechen, meinen wir nicht die klassische Anzeigenschaltung bei Facebook (obwohl das natürlich auch dazugehört). Wir meinen interessanten Content, der zwar ihre Produkte und Dienstleistungen in den Vordergrund rückt, aber auch einen Mehrwert für den Nutzer hat. Sie stellen Backutensilien her? Toll! Warum nicht mal ein Plätzchen-Rezept teilen, das auf ihre Produkte zugeschnitten ist? Zudem können Sie durch Social Media Ihre bisherige Öffentlichkeitsarbeit unterstützen und auf TV-Auftritte hinweisen, Zeitungsartikel über Ihre Produkte teilen oder, nun gut, auch mal eine Pressemitteilung veröffentlichen (wie das auch kreativer geht, lesen Sie hier).

 

3. Geld

Eines dürfen Sie nicht vergessen: Social Media ist nicht kostenlos! Abgesehen von der nötigen Kreativität, kostet auch die Reichweite. Gerade Facebook begrenzt immer wieder die Verbreitung von Unternehmensnews, wenn kein Werbebudget eingesetzt wurde. Gemein, ja. Aber Facebook ist auch nur ein Unternehmen. Verglichen mit einer teuren Printanzeige in einem Magazin, die eine bestimmte Leserschaft erreicht, sind Facebook-Anzeigen, mit denen man User im 6-7-stelligen Bereich erreichen kann, recht günstig. Aber werfen Sie jetzt nicht alles über Board. Print ist lange nicht tot und es geht um das Zusammenspiel der verschiedenen Kanäle. Deshalb bitte auf den Merkzettel schreiben: Print kann nicht ohne Social Media und umgekehrt! Beides Bedarf einer konstanten Pflege und einer guten Strategie!

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Beitrag von Kristina Wilhelms | 6. November 2017
Kristina Wilhelms

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