Rocken Sie den Content Shock: Bleiben Sie als Unternehmen online sichtbar

Rocken Sie den Content Shock: Bleiben Sie als Unternehmen online sichtbar

Hilfe! Wir haben einen Content Shock!
Wer durch das WWW scrollt und diverse Social Media Plattformen checkt, stellt sofort fest: Als Nutzer ist man von der Masse an Content schnell überfordert und frustriert (Okay, okay: Wir machen den Content Shock mit unserem Beitrag nicht kleiner – bringen aber gleichzeitig ein bisschen Licht ins Dunkel).
 
Blogs, Meinungen, Fachartikel, News, Fotos, Videos... Das Internet ist rappelvoll mit Content – einige Glanzleistungen, noch mehr Reinfälle. Und Unternehmen, die qualitativ hochwertige Inhalte mit Mehrwert produzieren, gehen immer wieder verloren in diesem dicht bewachsenen Dschungel. Keine Klicks, keine Likes, keine wichtigen Kontakte. Schade! Wer jetzt auffallen will und als Unternehmen online sichtbar bleiben möchte, der muss erstmal Ruhe bewahren und vor allem Mut beweisen. Verinnerlichen Sie diese 6 Schritte und gleiten Sie entspannt, aber mit Fanfaren, durch das World Wide Web!

1. Seien Sie einzigartig! 

Das sind Sie doch, werden Sie jetzt denken. Klar. Jeder Mensch, jedes Unternehmen ist einzigartig. Trotzdem sollten Sie sich fragen: Warum? Was macht uns so einzigartig und was unterscheidet uns vom Rest? Das kann Ihr USP sein. In Bezug auf die digitale Vermarktung Ihres Contents kann das aber auch die Tatsache sein, dass Sie z.B. besonders schnell auf Kundenanfragen in den sozialen Medien reagieren oder dass Sie regelmäßig Chats mit Kunden und Fans/Followern veranstalten. Möglichkeiten gibt es viele.

 

2. Seien Sie provokant! 

Haben Sie keine Angst vor Content, der Ihre Follower spalten könnte. Versuchen Sie es nicht allen recht zu machen. Klar, das ist schwierig, Sie möchten doch Ihre Zielgruppe nicht vergraulen. Aber genau das passiert dann, wenn Sie immer wieder seichten, langweiligen Content veröffentlichen. Formulieren Sie provokantere Tweets und Überschriften. Teilen Sie Fotos oder Videos, die ungewöhnliche Einblicke in den Unternehmensalltag bieten. Schreiben Sie Blogartikel über neue Perspektiven auf alte Themen oder zu Diskussionen in Ihrer Branche. Transportieren Sie Ihre Themen konsequent, umfassend und mit Haltung. Was uns zu Punkt 3 führt:

 

3. Haben Sie eine Meinung! 

Wer sagt, dass ein Unternehmen sich in den sozialen Medien aus allem raushalten sollte? Kommentieren Sie mutig aktuelle Trends aus Ihrer Branche und machen Sie Ihre Position dazu klar. Bieten Sie alternative Handlungsvorschläge. Haben Sie auch keine Angst davor, zu aktuellen Geschehnissen Bezug zu nehmen. Ein Beispiel: US-Präsident Donald Trump zieht die USA aus dem Klimaabkommen von Paris? Ein Bauunternehmen für Energiesparhäuser könnte dieses Thema aufgreifen und in einem Blogartikel nochmal auf den Klimawandel eingehen. Seien Sie mutig! Ihre Follower werden Ihnen danken.

 

4. Setzen Sie sich von der Konkurrenz ab! 

Machen Sie nichts genauso wie die Konkurrenz oder wie Sie es in einem anderen Blog gelesen haben. Was nicht heißt, dass Sie nicht verfolgen sollten, was die Konkurrenz so veranstaltet. Hinterfragen Sie lieber permanent, passen Sie an: Warum ist Thema XY gerade so erfolgreich? Können wir dagegen halten? Welche Themen lässt die aktuelle Diskussion aus? Interessiert das unsere Zielgruppe überhaupt? Womit wir schon bei Punkt 5 wären:

 

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5. Lernen Sie Ihre Zielgruppe kennen! 

Wer ist diese Zielgruppe eigentlich? Wer ist wirklich relevant? Wer alle potenziellen Kunden pauschal ansprechen will, wird wieder in der Masse untergehen. Grenzen Sie ein! Definieren Sie lieber die wahrscheinlichsten und relevantesten (Neu-)Kunden. Gehen Sie einen Schritt weiter, und recherchieren Sie die genauen Bedürfnisse und auch das Mediennutzungsverhalten dieser Menschen. Finden Sie heraus, auf welchen Plattformen Ihre Zielgruppe unterwegs ist. Richten Sie die Verbreitung Ihrer Inhalte genau darauf aus. Tools wie Twitter Analytics aber auch kostenpflichtige Dienste wie Brandwatch können Ihnen dabei helfen, mehr über Ihre Zielgruppe herauszufinden. Und bleiben Sie am Ball: Kontrollieren Sie die Definition Ihrer Kernzielgruppe kontinuierlich und passen Sie sie gegebenenfalls an.

 

6. Verzahnen Sie on- und offline! 

Das ist die Königsdisziplin. Und sie ist etwas tricky, da es kein Patentrezept für alle Branchen gibt. Einfach gesprochen geht es darum, Ihre Fans und Follower auch im „wahren Leben“ abzuholen. Das geht nur, wenn Sie immer und überall verdeutlichen, dass Sie auch in der digitalen Welt stattfinden. Ob es nun der Aufsteller auf der Messe ist, der auf Ihre Facebookseite hinweist oder der Flyer mit QR-Code zu Ihrem Blog. Sie können auch im Kundengespräch unverbindlich auf Ihren informativen Blog hinweisen oder in Ihre Xing-Gruppe einladen. Es geht noch direkter: Sie bieten auf Twitter eine begrenzte Anzahl Gutscheine zum Download an, beispielsweise für ein Beratungsgespräch in Ihrer Firma. Am Ende könnten aus Kunden Follower und aus Followern Kunden werden!

Es liegt also an Ihnen, wie sichtbar Sie im WWW sind – und wie Sie den Content Shock zu Ihrem Vorteil nutzen. ABER: Sind Sie auch fit in Sachen digitale Transformation?

 

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Beitrag von Kristina Wilhelms | 14. Juni 2017
Kristina Wilhelms

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